Die meisten unserer Maschinen sind aufbereitet: Systeme mit AMD-Ryzen-CPUs, die schon ein erstes Leben hatten. Wir prüfen und reinigen sie, ersetzen verschlissene Teile, bauen schnellen NVMe-Speicher und genug RAM ein und testen jede Maschine, bevor ein Kunde sie anfasst. Das Ziel ist simpel: jedem Bauteil fünf oder mehr Jahre zusätzliches Leben geben, statt es nach drei Jahren zum Verwerter zu schicken.
Heißt ältere Hardware langsame Server?
Nein. Gameserver hängen an der Single-Core-Geschwindigkeit und am Arbeitsspeicher, nicht am neuesten Befehlssatz. Ein Ryzen von vor ein paar Jahren stemmt einen Paper-Server für 30 Spieler mit Luft nach oben. Wo es drauf ankommt (Modpacks mit hunderten Mods, ARK, Palworld), packen wir weniger Server auf eine Maschine.
Woran wir nicht sparen
Speicher. Verschlissene SSDs sind die häufigste Ursache für Datenverlust, deshalb liegen Spieldaten auf schnellen NVMe-Laufwerken, und jeder Server hat Backup-Plätze. RAM ist fest zugeteilt: deine 4 GB gehören dir.
Warum der Aufwand
Ein Gehäuse und ein Mainboard, die fünf Jahre länger leben, sind fünf Jahre Herstellungsemissionen und Elektroschrott, die nicht entstehen. Zusammen mit dem Solarstrom ist das der größte Hebel, den ein kleiner Hoster hat.